13.02.2012
17:25
-6.6°C
vahelduv Heute
-14..-4°C
lumi Morgen
-11..0°C
selgelumi Übermorgen
-10..-4°C
 
MY TALLINN

Estnisches Kunstmuseum

 

Das Estnische Kunstmuseum setzt seine Tradition aufregender und fesselnder Kunstprojekte auch im Jahr der Kulturhauptstadt fort.

Neben den üblichen Öffnungszeiten und Eintrittpreisen bietet das Museum auch freien Eintritt und den sog. Ein-Euro-Tag. 

Am 14. Mai, 18. Mai  sowie am 1. Juni ist der Eintritt für alle Besucher frei. Am 19. Januar, 20. April, 7 September und 21. Dezember können Besucher die Ausstellungen aller Museumsabteilungen für einen Euro Eintritt genießen. Mittwochs sind die Museen nun bis 20 Uhr geöffnet.

Es sind insgesamt fünf verschiedene Museen in der Altstadt und im Park Kadriorg (mit der Straßenbahn Nr. 1 und Nr. 3 zu erreichen).

Ausstellungen in den Abteilungen des Estnischen Kunstmuseums 2012:

In Kadriorg sind:



KUMU Kunstmuseum

Die Dauerausstellung führt Sie durch die estnische Kunst vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die Galerie der zeitgenössischen Kunst präsentiert folgende Sonderausstellungen:


Tadeusz Kantor – Mitglied der polnischen Avantgarde und Theaterreformer, bis Januar 2012
4. Stock, B-Flügel
Die Ausstellung präsentiert Werke von Tadeusz Kantor, einem international anerkannten Mitglied der Avantgarde. Zu sehen sind Bühnendesigns, Gemälde, Fotos, Dokumentationen und vieles mehr.


Vinum et panis. Die Motive des Weins und des Brots in der Kunst des 16. – 20. Jahrhunderts, bis 2012
3. Stock, B-Flügel
Die Bedeutung der zwei wichtigsten christlichen und heidnischen Symbole – Wein und Brot – wird in Werken der angewandten und bildenden Kunst, Manuskripten und Büchern, ethnografischen Stücken und archäologischen Funden sowie historischen Fotos hervorgehoben.


I, Painter Šarūnas, bis 29.04.2012
4. Stock, B-Flügel
Šarūnas Sauka (geb. 1958) malt die unendliche Hölle: mit menschlichem Gesicht, Verhalten und Denken. Wie alle Künstler-Heretiker ist er in Litauen sowie in der Weltkunst eine Ausnahmeerscheinung.


Ene-Liis Semper, bis Januar 2012
Galerie für zeitgenössische Kunst, 5. Stock
Ene-Liis Semper (geb. 1969), die sich mit räumlicher Spannung in Installationen, Bühnendesigns und Auftritten befasst, kreiert eine Umgebung, die groß angelegte räumliche Installationen und neue Videoproduktionen kombiniert.


Die Theaterwelt in der estnischen Grafik der 1970er und 1980er Jahre, bis März 2012
4. Stock, A-Flügel, Saal für Drucke und Zeichnungen
Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl an Drucken und Poster aus den 1970er und 1980er Jahren, die das Theater und die Theaterkunst behandeln.


SPATIUM. Zeitgenössische dänische Kunst, 20.01.–13.05.2012
5. Stock, Galerie der zeitgenössischen Kunst

Standortspezifische Ausstellung 10 junger, bekannter Künstler aus Dänemark, die mit verschiedenen Medien arbeiten: Video, Ton, Skulpturen, Gemälden und Installationen. Der Besucher kann clevere Lösungen genießen und hat die Gelegenheit, die Welt der Illusionen neu zu entdecken.


Kaido Ole. Attraktiver Held und jede Menge Stillleben, 27.01.–15.04.2012
Große Halle

Der estnische Maler Kaido Ole (geb. 1963) hat die große Ausstellungshalle ganz für sich alleine, so wie Palle im bekannten dänischen Kinderbuch. Aus der Einsamkeit entsteht eine Welt, wo Stillleben und neue große Gemälde, extra für die Ausstellung erschaffen, dominieren.


Unentdeckte Meisterstücke. Russische Kunst aus den Sammlungen der baltischen Länder, 23.03.–12.08.2012
3. Stock, B-Flügel
Diese Ausstellung präsentiert einen Überblick über einzigartige Gemälde aus der zweiten Hälfte des 19. Jh. und konzentriert sich auf die Werk von Peredvizhniki-Künstlern (Perov, Repin, Shishkin, Kramskoi, Kassatkin, Levitan und andere).


Jüri Kaarma. Das schwarze Pferd und andere Gemälde, 28.03.–21.10.2012
4. Stock, A-Flügel, Raum für Drucke und Gemälde

Diese Ein-Raum-Ausstellung stellt die frühen Werke des Designers Jüri Kaarma (1950-2011) aus den 1970ern vor sowie die Reihe Tode und Eingänge, die aus Kohlezeichnungen besteht und hier zum ersten Mal präsentiert wird.


Mit den Augen eines Romantikers. Niederländische und belgische Gemälde des 19. Jh. aus der Rademakers-Sammlung, 04.05.–26.08.2012
Große Halle
Die Kollektion wurde von Jef Rademakers, einem ehemaligen Fernsehproduzenten, mit einzigartiger Intuition zusammengestellt und bietet alle Genres und Facetten der vielfältigen Romantik in der niederländischen Kunst.


Tõnis Vint und seine ästhetisches Universums, 18.05.–09.09.2012
4. Stock, B-Flügel

Die Ausstellung stellt einige Trends des Werkes von Tõnis Vint (geb. 1942), einer Hauptfigur der estnischen Kunst in der Sowjetperiode, vor. Es ist charakterisiert durch einen ästhetischen Universalismus und dem Streben nach einer harmonischen visuellen Umgebung.


Geschwindigkeit der Dunkelheit und andere Geschichten, 01.06.–30.09.2012
5. Stock, Galerie der zeitgenössischen Kunst

Neben dem finnischen Lichtkünstler Jaakko Niemelä (geb. 1959) präsentiert die Ausstellung junge Künstler aus Estland, Lettland und Finnland, die mit Licht, Ton und Video arbeiten.


Geometrischer Mann. Gruppe estnischer Künstler und Kunstinnovation zwischen 1920 und 1930, 31.08.2012 bis 2013
3. Stock, B-Flügel

Die Ausstellung untersucht das Werk der avantgardistischen Gruppe der estnischen Künstler, die in den 1920ern aktiv waren. Dies geschieht im weiteren Kontext des Modernismus, der sich auch in Möbeln, Theaterdesign und anderweitig manifestiert.


Mode und Kalter Krieg, 14.09.2012 bis 2013
Große Halle

Die Ausstellung untersucht die Kleidungsgewohnheiten im sowjetischen Estland in den 1950ern und 1960ern sowie den Dialog mit westlicher Mode. Mode war ohne Zweifel der erfolgreichste 


IRWIN. Konstruktion des Kontexts, 28.09.2012 bis 2013
4. Stock, B-Flügel

Die Künstlergruppe IRWIN entstand 1983 aus der Punk- und Graffitiszene in Ljubljana. Neben der Band Laibach zieht es die Tendenzen vor, die sich auf die bildenden Künste der Gruppe Neue Slowenische Kunst konzentrieren.


Archäologie und die Zukunft der estnischen Kunstszene, 19.10.2012 bis 2013
5. Stock, Galerie der zeitgenössischen Kunst

Die Ausstellung nähert sich der estnischen Kunst von verschiedenen Orten und untersucht Kunst in Tartu, Pärnu und Tallinn über deren Geschichte und Selbstbestimmung. Die Kunstszene als ein System von gemeinsamen Wahrzeichen vereint Künstler je nach Einstellungen und Ansichten.


Avo Keerend und Evi Tihemets. Farbe in estnischer Grafik, 24.10.2012 bis 2013
4. Stock, A-Flügel

Nachdem der raue Stil der 1960er erschöpft war, erschienen reine Farben und geometrische Formen in der estnischen Grafikkunst. Kräftige Farben drückten den Fortschrittsglauben und Optimismus aus, und die Grafikkunst wurde mit Popart und abstraktem Expressionismus angereichert.



Kunstmuseum Kadriorg


Die Perlen der europäischen und russischen Kunst im Barock-Palais des Zaren Peter des I.
Sonderausstellung:

Bosch & Bruegel -  vier Spuren eines Gemäldes, bis März 2012
Diese Ausstellung im Kunstmuseum Kadriorg wird eines der Highlights im Programm Tallinn – Europäische Kulturhauptstadt 2011 sein.

Unentdeckte Meisterstücke. Russische Kunst aus den Sammlungen der baltischen Länder, 23.03.–24.06.2012

Diese Ausstellung präsentiert einen Überblick über einzigartige Gemälde aus der zweiten Hälfte des 19. Jh. und konzentriert sich auf die Werk von Peredvizhniki-Künstlern (Perov, Repin, Shishkin, Kramskoi, Kassatkin, Levitan und andere).

Vom 1. Juli bis Ende 2012 ist das Kunstmuseum Kadriorg (Schloss Kadriorg) wegen Renovierung geschlossen.


Mikkel Museum

Die Kunstsammlung des privaten Kunstsammlers Johannes Mikkel.
Sonderausstellung:


Porträtmalerei in der bildenden Kunst – auf estnischen Privatsammlungen basierend, bis 2012

Die Ausstellung konzentriert sich auf Menschen, die in Kunstwerken dargestellt werden, auf Menschen, die Porträts malen, und auf Menschen, die Porträtmalereien sammeln, und beleuchtet die Veränderungen in der Porträtmalerei durch die Zeit.


Rampenlicht. Theater und Theatralität in der Kunst, 18.02.–13.05.2012

Die Ausstellung untersucht anhand westeuropäischer Grafikkunst des 17. bis 19. Jh. die Verbindung zwischen dem Theater und der bildenden Kunst, die sich seit Jahrhunderten gegenseitig bereichert und inspiriert haben.


Zeit der Uhren. Historische Uhren aus Privatsammlungen, 26.05.–25.11.2012
Die Ausstellung präsentiert historische Uhren, darunter überaus seltene. Neben ihrem Alter sind die Ausstellungstücke wegen ihres Gehäuses interessant, da sie Elemente der Stilgeschichte aufweisen.


Sammlerleidenschaft. Silber und Drucke aus der Reinans-Sammlung, 08.12.2012 bis 2013
Alur Reinans Silbersammlung ist eine der herausragendsten in Estland und umfasst einhundert Silberkunstwerke, die auf estnischem Boden zwischen dem 16. und 19. Jh. hergestellt wurden.



In der Altstadt sind:

Adamson-Eric Museum

Erich Carl Hugo Adamson-Eric (1902 – 1968) war unter den estnischen Künstlern des 20. Jahrhunderts einer der vielseitigsten. Sein Hausmuseum endet das Jahr mit einer

Ketten der Schönheit, 19. November bis März 2012
Die ausgestellten Armbänder umfassen antike Schätze, Werke von Künstlern des 20. Jahrhunderts (Adamson-Eric, Mari Rääk und andere) sowie Stücke zeitgenössischer Schmuckkünstler.


Dora Gordine. Skulptor, Künstler, Designer, 14.04.–05.08.2012
Dora Gordines (1895?-1991) Werk zwischen 1924 und 1933 sowie Innenansichten des Dorich-Hauses, das sie entwarf, werden hier zusammen präsentiert. Gordines Lebensgeschichte ist faszinierend und auch mit Estland verbunden.


Adamson-Eric und seine Zeitgenossen. Selbstreflexionen in der Zeit, 18.08.–04.11.2012
Selbstporträts sind sensible Zeugen der kreativen Suche des Künstlers. Das Selbstbildnis mit einer Schlinge ist eins der am meisten ausgestellten, reproduzierten und kontroversen Werke von Adamson-Eric. Werke seiner Zeitgenossen werden ebenfalls präsentiert.


Mare Vint. Zeichnungen aus fünf Dekaden, 10.11.2012 bis Frühling 2013
Die Zeichnung ist eine der Haupttechniken im Werke von Mare Vint (geb. 1942) seit der Mitte der 1960er. In ihrer höchst individuellen Art präsentiert Vint Landschaften, Parks und Gebäude, die durch ausgewählte Details bereichert werden: eine Frau, einen Vogel, ein Blatt, usw.


Niguliste-Museum


Ars moriendi – Die Kunst des Sterbens, 02.11.2012–02.09.2013
Die Ausstellung untersucht die Wiedergabe der folgenden Themen in mittelalterlicher und frühmoderner Kunst: Tod, das Schicksal des Menschen nach dem Tod sowie die Erinnerung an die Toten. Neben den Kunstwerken helfen archäologische und kulturhistorische Stücke das Thema zu beleuchten.


Mehr Informationen über das Estnische Kunstmuseum unter www.ekm.ee

Weitere Veranstaltungen in Tallinn finden Sie auf www.tourism.tallinn.ee

 
Web solution by Wiseman