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  MEIN TALLINN

Top 10 Attraktionen

 
09.07.2013

Sind Sie auf der Suche nach dem Besten, das die Attraktionen der Tallinn Card zu bieten haben? Die folgende Top-10-Liste wurde auf Grundlage der Besucherdaten der Tallinn-Card-Nutzer des letzten Jahres zusammengestellt und zeigt Ihnen, welche Sehenswürdigkeiten am meisten besucht und welche Dienstleistungen am meisten genutzt wurden. Sie sollten die Liste aber nur als Anhaltspunkt ansehen, denn es gibt noch viel mehr zu sehen und zu tun!


1. Kiek in de Kök

Seinerzeit der stärkste Kanonenturm im Baltikum. Der Name kommt aus dem Niederdeutschen und bedeutet „guck in die Küche“. Es wird behauptet, dass die Wachsoldaten vom Turm in die Küchen der Unterstadt blicken konnten. Heute ist dort eine Filiale des Tallinner Stadtmuseums mit Dokumenten, Modellen und Gegenständen, die die Geschichte der Stadt vom 13. bis zum 18. Jahrhundert widerspiegeln.


2. Tallinn City Tour

Diese farbenfrohen Doppeldeckerbusse machen die Erkundung der Stadt einfach und unterhaltsam. Audiokommentare in 10 Sprachen sind erhältlich, die es Ihnen ermöglichen, an jedem Halt auszusteigen, die Umgebung zu erkunden und danach wieder einzusteigen. Es gibt drei verschiedene Routen:

Die Blaue Linie führt sie durch die historischen Vorstädte Tallinns nach Rocca al Mare, wo Sie das Estnische Freilichtmuseum, den Zoo und ein Einkaufzentrum besuchen können. Die Rückfahrt führt Sie durch den Stadtteil Kalamaja und macht auch Halt am Wasserflughafen.

Die Grüne Linie fährt vom Stadtzentrum nach Pirita und zurück. Seine 12 Haltestellen umfassen auch den Park Kadriorg, das Schloss Maarjamäe, das St. Brigittenkloster, den Botanischen Garten und den Fernsehturm.

Die Rote Linie, die das Stadtzentrum abdeckt, bietet 10 Stopps im Stadtzentrum, am Kunstmuseum KUMU und dem Kunstmuseum Kadriorg, in Lasnamäe, der Hafengegend und dem Stadtteil Kalamaja.


3. Estnisches Historisches Museum im Haus der Großen Gilde

Seit seiner Wiedereröffnung (Juni 2011) präsentiert das Museum Estlands Geschichte von der Vorzeit bis zum Ende des 20. Jhd. Filme und interaktive Displays zeigen, wie die Menschen in den letzten 11.000 Jahren kämpften und überlebten. Es befindet sich im Haus der Großen Gilde aus dem 15. Jhd., selbst ein Relikt aus Tallinns Vergangenheit.


4. Die St. Olaikirche und Turm

Vor langer, langer Zeit – um genau zu sein von 1549 bis 1625, war diese Kirche aus dem 13. Jahrhundert das höchste Gebäude der Welt. Der gigantische, 159 Meter hohe Turm war wohl als Orientierung für ankommende Schiffe gedacht, wurde aber unfreiwillig auch zum Blitzableiter. Im Laufe der Geschichte wurde der Turm immer wieder vom Blitzschlag getroffen und brannte dreimal nieder.

Mit seinen heutigen 124 Metern überragt der Kirchturm noch immer die meisten Gebäude Tallinns und ist nach wie vor ein wichtiges Wahrzeichen der Stadt. Von April bis Oktober können Besucher das Kirchengebäude besteigen und von oben einen fantastischen Ausblick auf die Altstadt, den Domberg und den Hafen genießen.

Der Ursprung der Kirche geht mindestens bis in das Jahr 1267 zurück. Es wird vermutet, dass eine Gruppe skandinavischer Kaufleute, die sich in dieser Gegend niederließ, die Kirche benutzte. Legenden erzählen, dass die Kirche ihren Namen von einem mysteriösen, fremden Riesen erhielt, der sie erbaute. In Wahrheit wurde die Kirche dem norwegischen König Olaf II. gewidmet. Die heutige Form und Höhe stammen aus dem 16. Jahrhundert. Im Innern finden Sie ein gewölbtes Kirchenschiff. Das Innendesign stammt aus der Zeit nach dem Brand im Jahr 1830.


5. Estnisches Schifffahrtsmuseum

Heute beherbergt der ehemalige Kanonenturm, die dicke Margarethe, das estnische Seefahrtsmuseum, das einen Überblick über die Geschichte der Seefahrt und Fischerei in Estland gibt. In vier Etagen des Museums sind jungsteinzeitliche Fischfanggeräte, auf dem Meeresgrund gefundene Gegenstände, alte Seekarten, eine antike Taucherausrüstung, Artefakten von alten Schiffswracks und sogar die ganze Steuerkabine eines Trawlers aus den 50ger Jahren ausgestellt. Sie dürfen auch aufs Dach des Turmes steigen, wo sich ein Panoramablick auf die Altstadt und den Hafen eröffnet.

 


6. Tallinner Fernsehturm

Besucher beginnen die Besichtigung des 314 Meter hohen Turms mit einem 3D-Film über den Turm, genießen dann eine interaktive Ausstellung zu den größten Errungenschaften der Esten im Laufe der Zeit und erhalten einen fantastischen Überblick über die Geschichte des Turms, bevor sie sich zur Aussichtsplattform und dem Café in 170 Metern Höhe (Rekord in Estland) aufmachen. Ein spezielles Panoramaprogramm vergrößert den Ausblick um den Faktor 10. Sie können im Fernsehstudio des Turms Videobotschaften aufnehmen und weltweit versenden. Dieses markante Bauwerk ist Kulisse für Konzerte, Aufführungen, Ausstellungen und Open-Air-Veranstaltungen zu verschiedenen Jahreszeiten.



7. Bastionsgänge

bastion tunnelsDie zahlreichen geheimnisvollen Gänge der Erdfestungen Tallinns wurden zusammen mit den Bastionen im 17.–18. Jahrhundert gebaut. Mit dem Anlegen der ersten Gänge wurde wahrscheinlich in den 1630er Jahren begonnen. Das Ziel war, die Soldaten und Munition sowie andere Ausrüstung vor dem Feind verdeckt umzuplatzieren. Die Gänge wurden auch zu Aufklärungszwecken benutzt, um das unterirdische Auslegen von Minen durch den Feind zu beobachten. Im 18. Jahrhundert fing man an, die Gänge teilweise als Lagerräume zu benutzen. In 1857 wurden die Erdfestungen von dem Verzeichnis der Militärobjekte gestrichen und anschließend wurden auf der Ingrischen und Schwedischen Bastion Parks angelegt. Später haben die Gänge sowohl als Luftschutzkeller als auch Skulpturlager des Kunstfonds Anwendung gefunden.


8. Die Heiliggeistkirche

Die Heiliggeistkirche ist das einzige in seiner ursprünglichen Form erhalten gebliebene Sakralgebäude in Tallinn aus dem 14. Jahrhundert. Die einfache, bescheidene Heiliggeistkirche wurde in den 1360iger Jahren fertiggestellt und mit Ausnahme des barocken Turms hat sie ihr ursprüngliches mittelalterliches Äußeres beibehalten.

Die Heiliggeistkirche nimmt in der Kulturgeschichte Estlands einen wichtigen Platz ein: Hier wurden die ersten estnischen Predigten gehalten, und der livländische Chronist Balthasar Russow arbeitete hier im späten 16. Jahrhundert als Lehrer. Johann Koell, ein Pastor der Heiliggeistkirche, wird als der Autor des ersten estnischen Buches (ein Katechismus) im Jahr 1535 angesehen. Die 1433 hergestellte Turmglocke war die älteste in Estland, wurde aber im Mai 2002 durch ein Feuer schwer beschädigt. Die auf die Fassade aufgemalte Uhr ist der älteste öffentliche Zeitmesser in Tallinn. Das Innere der Kirche ist großzügig dekoriert und ein gutes Beispiel für gotische Holzskulpturen. Der Altar wurde 1483 bei Bernt Notke in Auftrag gegeben. Er ist eines der vier wertvollsten Kunstwerke Estlands aus dem Mittelalter. 


9. Das St. Nikolaikirchenmuseum

 
Das St. Nikolaimuseum beherbergt und zeigt drei der vier wichtigsten Kunstwerke Estlands aus dem Mittelalter. Die eindrucksvolle Kirche aus dem 13. Jahrhundert hat eine Konzerthalle und ein der kirchlichen Kunst gewidmetes Museum. Deutsche Kaufleute aus Gotland erbauten die Kirche zu Ehren des Heiligen Nikolai, des Schutzpatrons der Seemänner. Sie wurde im 13. Jahrhundert erbaut und glich damals einer Festung. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebäude durch Zubauten und Renovierungen verbessert. Die spätgotische St. Anton Kapelle auf der Südseite der Kirche und das Renaissance-Foyer auf der Nordseite sind besonders interessant.

In der St. Anton Kapelle befindet sich der Anfangsteil des Gemäldes „Tanz mit dem Tod“, das von einem der großen mittelalterlichen Künstler des Nordens – Bernt Notke aus Lübeck (spätes 15. Jahrhundert) stammt. Der Altaraufsatz aus dem 16. Jahrhundert ist erhalten geblieben. In der Silberkammer der Kirche werden Silberwerke aus der Gildesammlung der Bruderschaft der Schwarzhäupter gezeigt. Aufgrund ihrer hervorragenden Akustik ist die Kirche eine beliebte Konzerthalle.

10. Seaplane Harbour (Wasserflughafen)

Mit Hilfe moderner Multimedia-Lösungen erzählt der Wasserflughafen im von Holzarchitektur dominierten Stadtteil Kalamaja spannende Geschichten über die estnische Seefahrts- und Militärgeschichte und verspricht damit eine Menge Unterhaltung für die ganze Familie, und das auf einer Fläche, die mit 2 Millionen A4-Blättern bedeckt werden könnte. Die Ausstellungsstücke, darunter einige recht große, erwecken die vielfältige Geschichte Estlands zum Leben.

Seaplane Harbour (short type seaplane)Das 1936 in Großbritannien für die estnische Marine gebaute U-Boot Lembit ist mit seinen 600 Tonnen das Schmuckstück des neuen Museums. Es diente im Zweiten Weltkrieg unter sowjetischer Flagge und war mit 75 Jahren das älteste noch betriebene U-Boot der Welt, bevor es 2011 an Land geholt wurde. Trotz seiner langen Geschichte, ist Lembit noch in hervorragendem Zustand und bietet einen Einblick in die Technologie der 1930er.

Eine weitere aufregende Attraktion ist eine maßstabsgetreue Nachbildung des Short Type 184, eines britischen Wasserflugzeugs aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg. Es hat sich seinen Platz in der Militärgeschichte verdient, indem es das erste Flugzeug war, das ein feindliches Schiff mit einem luftgestützten Torpedo angriff. Da keine Originale überlebt haben, ist das Modell im Wasserflughafen der einzige Vertreter dieses Flugzeuges in Originalgröße in der ganzen Welt. Simulatoren ahmen einen Flug über Tallinn nach; Sie können mit der Yellow Submarine um die Welt fahren, und das Navigieren in der Tallinner Bucht macht das Museum zu einem Paradies für Kinder und abenteuerlustige Erwachsene.


 
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