MEIN TALLINN
Tallinns Umgebung
Aegna, Naissaar, PrangliDie Insel Aegna befindet sich im nordöstlichen Teil der Tallinner Bucht, 14 km von der Haupstadt entfernt. Die 2,93 Quadratkilometer große Insel, die seit 1991 Naturschutzgebiet ist, besitzt alte Wälder, wunderschöne Strände, kleine Sumpfgebiete und große Findlinge. Auf der Insel befinden sich auch zahlreiche historisch interessante Objekte, darunter die Küstenfestung von Peter I. aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. In den 1950er Jahren entwickelte Aegna sich zu einer Urlaubsinsel mit einer regulären Schiffsverbindungen im Sommer. Die Insel besitzt zwei Badestrände, wo sich auch offizielle Zelt- und Grillplätze befinden, darüber hinaus drei Naturpfade sowie ein sog. Naturhaus, das neben umweltbezogenen Fortbildungen auch Übernachtungsmöglichkeiten bietet. Naissaar ist die sechstgrößte Insel Estlands (18,6 km2) und befindet sich 10 Kilometer von Tallinn. Anziehend sind vor allem das Meer, die schönen Sandstrände mit duftenden Hagebutten, die vielfältige Natur der Insel, eine interessante Kultur und Militärobjekte. Man kann die Insel aus einem Zug oder einem LKW erkunden. Das jeden Sommer stattfindende Nargen-Festival unter Leitung von Tõnu Kaljuste verwandelt Naissaar in eine Musik- und Theaterinsel. Lahemaa70 Kilometer östlich von Tallinn befindet sich Estlands ältester und größter Nationalpark, Lahemaa, der berühmt ist für seine einzigartige Küstenlandschaft, das „Kapitänsdorf“ Käsmu, das Fischerdorf Altja, die bezaubernden Herrenhäuser von Palmse, Sagadi und Vihula, das Kunstmuseum in Viinistu sowie für die zahlreichen Kulturveranstaltungen, die jeden Sommer stattfinden. Auf Natur- und Wanderpfaden können Sie die Wälder und Moore kennenlernen, das Leben der Biber erkunden und kulturelle Wege erkunden. Auf dem Weg durch Lahemaa können Sie auch Estlands höchsten Wasserfall in Jägala (50 Meter) bewundern. Nordküste und PaldiskiDie 45 Kilometer westlich von Tallinn gelegene Stadt Paldiski hat eine vielfältige Vergangenheit – großartige Küstenfestung unter Peter I., Ausbildungszentrum für Atom-U-Boote und geschlossene Militärstadt in der Sowjetzeit. Die Felsenküste von Pakri bei Paldiski gehört zu den dramatischsten in Estland.
Nach Paldiski sollte man auf jeden Fall entlang der Küste fahren und die dort gelegenen Sehenswürdigkeiten erkunden. Einzigartige Küstenwiesen, der atemberaubende Ausblick von den 31 Meter hohen Klippen bei Türisalu, Kiefernwälder und Sandstrände bei Vääna-Jõesuu, der Park in Keila-Joa mit seinem malerischen Wasserfall und seinem Herrenhaus in gotischem Stil sowie der schneeweiße Sand von Laulasmaa – das alles macht die einzigartige Nordküste Estlands aus. |